Die Paralympics sind das Ziel
Die Einführung des Paralympicskaders (PAK) war ein bedeutender Schritt für das Team Deutschland Paralympics: Dadurch erhalten die Athletinnen und Athleten eine verbesserte Förderung auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen, um den Fokus in der Vorbereitung noch mehr auf den Hochleistungssport legen zu können.
Unter dem Dach des Paralympicskaders versammeln sich Deutschlands Spitzensportler*innen mit Behinderung und erhalten dadurch mehr Gestaltungsspielraum mit Blick auf die Doppelbelastung aus Training und Beruf oder Ausbildung.
Nicht nur die individuelle Summe der Unterstützung wurde angehoben, auch die Anzahl der geförderten Athletinnen und Athleten ist deutlich ausgebaut worden. Der PAK setzt sich u.a. aus Sportler*innen des ehemaligen Top Teams sowie aus dem Fördermodul „Duale Karriere – Individualförderung“ zusammen. Darüber hinaus gehören diesem Kader weitere Athlet*innen an, die den dafür erforderlichen Kaderstatus erreicht haben.
„Der Paralympicskader ist ein bedeutender Schritt nach vorne. Dadurch hat eine deutlich größere Zahl an Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, sich bei verbesserter finanzieller Absicherung vermehrt auf den Sport konzentrieren zu können“, freut sich Friedhelm Julius Beucher, Ehrenpräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die Förderung des Paralympicskaders setzt sich zusammen aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat, des Bundesministeriums der Verteidigung und des Bundesministeriums der Finanzen, aus Mitteln der Nationalen Förderer des Team Deutschland Paralympics – die Sparkassen-Finanzgruppe - sowie der Stiftung Deutsche Sporthilfe. „Diese verbesserte Athletenförderung ist nur durch die großartige Unterstützung unserer Partner, der Bundesministerien und der Sporthilfe möglich, für die wir uns herzlich bedanken. Das ist ein bemerkenswertes Signal, auch im Sinne der Wertschätzung der Spitzenleistungen von Menschen mit Behinderung“, lobt Beucher.
Für Dr. Karl Quade, Vizepräsident Leistungssport im DBS, ist es ein wichtiger Grundstock, um auch zukünftig erfolgreich zu sein. „Wir brauchen die bestmögliche Vereinbarkeit von Spitzensport und Beruf bzw. Ausbildung, um im immer umkämpfteren internationalen Kräftemessen konkurrenzfähig zu sein. Nur wer über das notwendige Talent verfügt und den Fokus ausreichend auf den Sport legen kann, wird sich künftig im Weltmaßstab behaupten können. Die Athletinnen und Athleten werden von der besseren Förderung profitieren und können sich dadurch noch akribischer und professioneller auf die Wettkampfhöhepunkte vorbereiten.“