DOSB - Olympiamannschaft

Bühne

Para Sportschießen

Sportschießen erfordert ein hohes Maß an Konzentration, Körperbeherrschung und Zeitgefühl. Seit 1976 ist das Para Sportschießen bei den Weltspielen der Behinderten vertreten und wird nach den Regeln des Internationalen Schießsportverbandes (ISSF) ausgeübt. In mehr als 75 Ländern wird das Para Sportschießen gegenwärtig praktiziert. Seit 1988 werden die Paralympics zeitnah zu den Olympischen Spielen ausgetragen. Die paralympischen Schießwettbewerbe werden mit Luftdruck- und Kleinkalibersportwaffen absolviert. Von den derzeit 13 paralympischen Disziplinen, die nur im Einzel ausgetragen werden, stehen sieben Frauen und Männern offen, drei nur Frauen und drei nur Männern. Die Schießwettbewerbe bei den Paralympics sind für alle Athleten mit einer physischen Behinderung offen, mit Ausnahme der blinden und sehbehinderten Schützen.

Das Klassifizierungssystem macht es möglich, dass sich Athleten mit unterschiedlichen Behinderungen in einem gemeinsamen Wettkampf vergleichen. Getrennt werden diese lediglich in drei paralympische Hauptklassen:

 

·         SH1 – Pistole: In dieser Klasse starten Athleten mit Beeinträchtigungen der oberen und unteren Gliedmaßen.

·         SH1 – Gewehr: In dieser Klasse starten Athleten mit Beeinträchtigungen der unteren Gliedmaßen.

·         SH2 – Gewehr: In dieser Klasse starten Athleten mit Beeinträchtigungen der oberen Gliedmaßen (auch in Kombination mit Beeinträchtigungen der unteren Gliedmaßen), die es erforderlich machen, dass das Gewehr beim Schießen auf einem Federbock aufgelegt wird.

In allen vier paralympischen Pistolendisziplinen sowie in zwei Gewehrdisziplinen schießen die Athleten auf eine Zielscheibe, die in zehn konzentrische Ringe aufgeteilt ist. Ein Treffer in der Mitte zählt zehn Ringe, ein Treffer im Randbereich einen Ring. In sieben paralympischen Gewehrdisziplinen mit hoher Leistungsdichte und im Finale ist die Scheibe in noch mehr Ringe unterteilt, sodass die höchste Ringzahl 10,9 Ringe beträgt. Auf diese Weise sollen Gleichstände nach Möglichkeit vermieden werden. Die Finals mit immer acht Athleten beginnen wieder bei null. Gewonnen hat derjenige, der am Ende des Wettkampfes die meisten Ringe erzielt hat.  

In den Wettkämpfen mit dem Gewehr treten die Athleten über 10 und 50 Meter an. In den Wettkämpfen mit diversen Pistolen wird auf die Distanz von 10, 25 und 50 Metern geschossen. Die jeweiligen Disziplinen unterscheiden sich nach Sportwaffe, Distanz, Schussanzahl und Zeitlimit. Bei Wettkämpfen für Frauen, Männern und gemischten Wettkämpfen nehmen Athleten an Wettkämpfen aus Entfernungen von 10, 25 und 50 Metern teil.

Athleten

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